15.12.2016 | Viel gelernt im Schnupper-Praktikum
Volmarstein/Hagen, 15. Dezember 2016 – Zwei Wochen lang haben Kübra Yilmaz und Ömer Cakir in den Alltag der Niederlassung der Firma START in Hagen hineingeschnuppert. „Wir sind total nett aufgenommen worden und haben einiges gelernt“, berichten die beiden jungen Rollstuhlfahrer. Sie absolvieren im Volmarsteiner Berufsbildungswerk (BBW) eine kaufmännische Ausbildung. Ihre Kurzpraktika sind Teil einer Zusammenarbeit zwischen START und BBW, die ausgebaut werden soll.

Als Personaldienstleisterin kümmert sich die Firma START, die in NRW 28 Niederlassungen betreibt, vor allem um Arbeitnehmer mit Vermittlungshemmnissen. Zu den Aufgaben der Praktikanten Kübra Yilmaz und Ömer Cakir gehörten Telefondienst sowie Bewerbungen sortieren und systematisch erfassen. „Beide haben sich prima in unser Team eingefügt“, sagt Niederlassungsleiterin Julia Hinterthan.

Angesichts dieser guten Erfahrungen ist geplant, dass START demnächst auch Langzeit-Praktikanten aus dem Volmarsteiner BBW aufnimmt. Diese Praktika über mehrere Monate – im Fachjargon „Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken“ (VAmB) genannt – sind für Azubis mit Behinderungen enorm wichtig. „Dabei sammeln unsere jungen Leute ganz praktische Erfahrungen, die ihre Chancen auf dem ersten Arbeitsmarkt enorm erhöhen“, erklären BBW-Fachkoordinator Christian Henning und Ausbilder Uwe Schütz.

Die START-Niederlassung in Hagen ist barrierefrei zugänglich und bietet daher beste Voraussetzungen für Praktikanten mit Behinderungen. Den Kontakt zwischen START und dem Volmarsteiner BBW gibt es seit 2010: Seitdem präsentiert sich das Unternehmen regelmäßig beim Tag der offenen Tür der Einrichtung und schult BBW-Teilnehmer z. B. für Bewerbungsgespräche.

Verfasser der PM:
Denis Urban, Öffentlichkeitsarbeit, Evangelische Kirche Volmarstein, urban@esv.de

Kontakt für Medien
START NRW GmbH
Sylvia Gollub (Öffentlichkeitsarbeit)
Tel.: 0203 29519-14
E-Mail: sylvia.gollub@start-nrw.de
26.09.2016 | START NRW und RAG Anthrazit Ibbenbüren: 10 Jahre Kooperation
Ibbenbüren/Rheine, 26. September 2016 – Die START NRW GmbH (START) und die RAG Anthrazit Ibbenbüren GmbH (RAG IB) feiern dieses Jahr Jubiläum: Seit 2006 bildeten die beiden Unternehmen gemeinsam Jugendliche in der Region aus. Insgesamt 191 junge Menschen konnten durch die Zusammenarbeit eine Lehre absolvieren. Ein Großteil der Auszubildenden erhielt im Anschluss einen Folgevertrag bei der RAG IB. Zum Jubiläum wurde eine Festschrift erstellt.

Industriemechaniker, Maschinenführer oder Elektroniker für Betriebstechnik – dies sind nur drei der Ausbildungsberufe, die START gemeinsam mit der RAG IB ermöglichte. Hintergrund der Zusammenarbeit war der Beschluss der Bundesregierung zum Kohleausstieg im Jahr 2018. Als Betreiber eines der letzten zwei Steinkohlebergwerke Deutschlands bedeutete dieser Beschluss für die RAG IB das Ende des Betriebes zum Jahr 2018. Dies hatte auch Auswirkungen auf den zukünftigen Ausbildungsbetrieb. Um dennoch Jugendlichen in der Region weiterhin die Chance auf eine Ausbildung zu bieten, wurde 2006 die Kooperation mit START eingegangen. Im Rahmen des Modells „Partnerschaftliche Ausbildung“ übernahm START 50 Prozent der Ausbildungsplätze von RAG IB. Eine Win-win-Situation für beide Unternehmen: Die RAG IB konnte so nach wie vor dringend benötigte Fachkräfte ausbilden, während START die Jugendlichen in der Region, insbesondere Menschen mit Handicap oder Migrationshintergrund, bei ihrem Weg ins Berufsleben unterstützen konnte.

START und RAG IB - zwei Eckpfeiler im Bereich Ausbildung: Im Rahmen des Modells „Partnerschaftliche Ausbildung“ wurden die Bewerber durch START eingestellt und von der RAG IB ausgebildet. Während sich START um die organisatorische und administrative Abwicklung kümmert, übernimmt die RAG IB die praktische Ausbildung der Lehrlinge. Die schulische Ausbildung wird im betriebseigenen Berufskolleg durchgeführt. Die praktischen Einsätze erfolgen sowohl im laufenden Betrieb als auch im betriebseigenen Ausbildungszentrum. START betreibt zusätzlich ein Büro im Ausbildungszentrum.

„Wir sind sehr stolz auf die hervorragende Zusammenarbeit der letzten zehn Jahre mit der RAG Anthrazit Ibbenbüren“, sagt Rüdiger Kieslich, Bereichsleiter bei START mit Sitz in der Niederlassung in Rheine. „Durch das Modell ‚Partnerschaftliche Ausbildung‘ haben wir fast 200 zusätzliche Ausbildungsplätze ermöglicht und den Jugendlichen gute Chancen für ihren zukünftigen Berufsweg gegeben.“

Mit dem Ende des Steinkohlebergbaus in Deutschland wird im Jahr 2018 die Kooperation zwischen der RAG IB und START enden. Dann schließen sowohl das Ausbildungszentrum als auch das betriebseigene Berufskolleg der RAG IB. Der letzte gemeinsame Ausbildungsjahrgang von START und der RAG IB startete bereits 2014. Dank der „Partnerschaftlichen Ausbildung“ haben die jungen Facharbeiter auch nach Auslaufen des Steinkohlebergbaus in Deutschland gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Eine breite gesellschaftspolitische Basis
Das Unternehmen START NRW wurde 1995 durch das Land Nordrhein-Westfalen, den Arbeitgeberverband Stahl, den Nordrhein-Westfälischen Handwerkstag, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbände und kommunale Spitzenverbände gegründet.

Direkt vor Ort an 28 Standorten in ganz Nordrhein-Westfalen verknüpft START die Anforderungen von Betrieben unterschiedlicher Branchen mit dem Potenzial motivierter Menschen. Wir beschäftigen 180 interne und knapp 2 500 externe Mitarbeiter/-innen sowie circa 300 Auszubildende.

Von der Zeitarbeit über den Beschäftigtentransfer bis hin zur Arbeitsvermittlung: Wir bringen Menschen auf verschiedenen Wegen zurück in dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse. Dafür entwickeln wir immer wieder innovative Ideen, die wir erfolgreich mit Kooperationspartnern umsetzen. Gezielte Qualifizierung, übertarifliche Bezahlung und intensive Betreuung der Zeitarbeitnehmer/-innen sind zentrale Elemente unserer Arbeit. Unsere Erlöse fließen in Qualifizierungen, in die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze sowie in die Gesundheitsförderung.

Seit unserer Gründung greifen wir die aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen auf, setzen Standards und erarbeiten zukunftsweisende Instrumente zur Arbeitsmarktintegration.

Mehr über START NRW GmbH erfahren Sie unter www.start-nrw.de

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17.05.2016 | START NRW wurde zum fünften Mal mit dem Gütesiegel "Arbeit Plus" ausgezeichnet
Gütesiegel für gute Arbeit: START NRW wurde zum fünften Mal mit dem Gütesiegel „Arbeit Plus“ der Evangelischen Kirche ausgezeichnet.

Zukunftsweisende Beschäftigungsmodelle sollen Anerkennung finden. Das ist die Zielsetzung der Initiative Arbeit Plus der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD). Die START NRW GmbH wurde nun bereits zum fünften Mal als positives Beispiel für unternehmerisches Handeln im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit ausgezeichnet.

„Das Gütesiegel Arbeit Plus ist Bestätigung für unsere Arbeit. Es ist auch ein Kompliment für unsere Mitarbeiter, die nun schon zum fünften Mal bewiesen haben, dass sich Engagement und Kreativität lohnen. Für unsere Kunden genauso wie für unsere Arbeitnehmer. START ist ein Unternehmen, dass Jahr für Jahr Neues ausprobiert. Darauf können wir ein bisschen stolz sein“, sagte Wilhelm Oberste-Beulmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der START NRW GmbH. Voraussetzung für die Auszeichnung mit dem Arbeit-Plus-Siegel ist die positive Beurteilung durch das Institut für Wirtschaft und Sozialethik (IWS) der Universität Marburg, das 20 Indikatoren erfragt und auswertet. START überzeugt durch überdurchschnittliche Anstrengungen und Leistungen, um möglichst vielen Menschen den Zugang zum Arbeitsplatz zu verschaffen und eine Stabilität der Beschäftigung zu gewährleisten.

Ein Siegel mit Geschichte
Das Gütesiegel Arbeit Plus geht auf die Initiative von Dr. Rainer Meusel, ehemaliges Vorstandsmitglied des Deutschen Evangelischen Kirchentags und ehemaliger Vorsitzender der Evangelischen Stiftung Hephata, zurück. Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) griff die Idee auf und startete 1977 das Pilotprojekt. Seit 1999 wird das Siegel von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bundesweit verliehen.

Durch das Arbeitsplatzsiegel wird die Schaffung von Arbeitsplätzen honoriert. Mit einem differenzierten Indikatorensystem werden die Bereiche Lebens-, Beteiligungs- und Entfaltungschancen sowie Sozialkultur im Unternehmen geprüft. Untersucht wird hier beispielsweise, ob Auszubildende übernommen und Menschen mit Behinderung beschäftigt werden, dass die Generation 50plus eine faire Chance bekommt, Qualifizierung möglich ist und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle entwickelt und umgesetzt werden. Darüber hinaus wird der Blick auf die Gesundheitsförderung, geschlechtsbezogene Chancengleichheit und den demografischer Wandel gelegt. Die Bewerbung ist für Unternehmen aller Branchen offen.  

Leitbild von START NRW GmbH

START NRW ist ein wirtschaftlich und arbeitsmarktpolitisch erfolgreiches Unternehmen, das eine jährlich wachsende Zahl von Menschen in neue Beschäftigung bringt. Seit Gründung 1995 waren es mehr als 43 000. Das Unternehmen setzt Qualitäts- und soziale Standards und gibt Impulse für die arbeitsmarktpolitische Diskussion und Entwicklungspfade der Branche. START greift die Herausforderungen des Arbeits- und Ausbildungsmarkts auf. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln ihre fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen in der Erarbeitung und Erprobung von Instrumenten zur Arbeitsmarktintegration. Dies geschieht in Projekten mit Kooperationspartnern in NRW und über die Landesgrenzen hinaus.  

Das in ganz NRW tätige Personaldienstleistungsunternehmen möchte weiterhin vorbildlich für die gesamte Branche sein. START NRW versteht sich als offenes Unternehmen, dass Ansprechpartner für Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften ist. „Unsere strategischen Schritte brauchen die Akzeptanz unserer Partner und Gesellschafter. Uns gelingt es, gleichermaßen sozial wie profitabel zu arbeiten. Dieser Erfolg hilft uns, Vorurteile unserer Branche gegenüber abzubauen. Wir wissen, dass die Instrumente wie Zeitarbeit und Beschäftigtentransfer wichtige Beiträge zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sind“, fasst Wilhelm Oberste-Beulmann den erweiterten gesellschaftspolitischen Auftrag der START NRW zusammen.

Bildunterschrift: Wilhelm Oberste-Beulmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der START NRW GmbH, und Angelika Loss, Betriebsratsvorsitzende der START NRW GmbH.
04.02.2016 | Fördern und qualifizieren: Zweifache Mutter erwirbt Facharbeiterbrief als Maschinen- und Anlagenführerin
Leverkusen Mitarbeiterin der START NRW GmbH erhöht mit Weiterbildung ihre Arbeitsmarkt-Chancen – gestern konnte der Facharbeiterbrief übergeben werden.
Mit viel Engagement und Fleiß zur Facharbeiterin: Michaela Hillesheim (49), Mitarbeiterin der Niederlassung Leverkusen, hat mit der Unterstützung von START NRW die Weiterbildung zur Maschinen- und Anlagenführerin IHK absolviert. Mehrere Monate verzichtete die zweifache Mutter auf einen Großteil ihrer Freizeit und bereitete sich neben ihrer Tätigkeit im Schichtdienst auf die Externenprüfung zur Maschinen- und Anlagenführerin vor. Das umfasste den theoretischen Unterricht in der Niederlassung, das selbstständige Lernen mit der START-Lernplattform zuhause und die praktische Vorbereitung auf die Prüfung bei einem Bildungsträger.
Die ausgezeichnete Facharbeiterin arbeitet als Produktionsarbeiterin für START und darf seit 2015 auch Gabelstapler fahren. Frau Hillesheim wird weiterhin bei START beschäftigt sein und ist dank ihrer neu erworbenen Qualifikationen dafür ausgebildet Produktionsmaschinen fachgerecht zu bedienen, zu warten und sogar umzurüsten.

Erfolgreiche Qualifizierung durch individuelle Unterstützung
„Die berufliche Zukunft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter steht für uns an oberster Stelle, dafür wollen wir die individuellen Stärken nutzen und eine abschlussorientierte Qualifizierung ermöglichen, die ihre Vermittlungschancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert“, so die START-Niederlassungsleiterin Gabriele Wolff. Das Unternehmen greift seit jeher die Herausforderungen des Arbeits- und Ausbildungsmarktes auf. „Wir sehen den regionalen Bedarf an Fachkräften und wollen vor allem auch Menschen mit Vermittlungshemmnissen qualifizieren und eine nachhaltige Zukunftsperspektive schaffen“, bestätigt Annette Niggetiet, Qualifizierungsdisponentin START.  

Hintergrundinformationen zur START NRW GmbH
Der erfolgreiche Personaldienstleister ist mit 28 Niederlassungen flächendeckend in Nordrhein-Westfalen vertreten und vereint Zeitarbeit, Beschäftigtentransfer und Qualifizierung unter einem Dach. Zurzeit werden rund 180 interne und knapp 2 500 externe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ca. 400 Auszubildende beschäftigt.
START entwickelt innovative Instrumente, mit denen Arbeitsuchende und von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen, insbesondere Zielgruppen mit Vermittlungshemmnissen, in den Arbeitsmarkt integriert werden – mit dem Ziel, sie langfristig in Beschäftigung zu bringen. Dabei setzt man auf kontinuierliche Qualifizierung und tarifliche Bezahlung der Zeitarbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer. Die Erlöse fließen in Qualifizierungen, die Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze und in die Gesundheitsförderung.
Zum 1. Januar 2016 erweiterte das Unternehmen seine Dienstleistungen um den Beschäftigtentransfer.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.start-nrw.de 

Bildunterschrift:
Bild 2 (v. l. n. r.): Annette  Niggetiet, Qualifizierungsdisponentin START NRW GmbH, Herr Enders, IHK zu Köln, Michaela Hillesheim, START NRW GmbH, und Gabriele Wolff, Niederlassungsleiterin Leverkusen. 
13.01.2016 | START: Neuer Name, neue Geschäftsfelder und Erweiterung der Geschäftsführung.
Neuer Name, neue Geschäftsfelder und Erweiterung der Geschäftsführung.- Aus „START Zeitarbeit NRW“ wird „START NRW“ - START fusioniert mit TraQ und erweitert Angebot für Beschäftigtentransfer auf ganz Nordrhein-Westfalen - Volker Nelle, ehemals Geschäftsführer der TraQ, wird Mitglied der Geschäftsführung der neuen START NRW GmbH

Die in Duisburg ansässige und in ganz Nordrhein-Westfalen tätige START Zeitarbeit NRW GmbH ändert ihren Namen in START NRW GmbH. Grund dafür ist die Verschmelzung mit der TraQ, der Gesellschaft für „Transfer und Qualifizierung Hellweg-Sauerland“. Im Jahr 2013 wurde START NRW bereits hundertprozentiger Gesellschafter der TraQ. Das strategische Ziel der Fusion: Zeitarbeit, Beschäftigtentransfer und Qualifizierung aus einer Hand in ganz Nordrhein-Westfalen anzubieten. Dabei erweitert START NRW seinen Gründungsauftrag, der sich bisher darauf beschränkte, besonders Schwervermittelbare über das Instrument der Zeitarbeit zurück in den ersten Arbeitsmarkt zu bringen.

Synergien und neue Geschäftsfelder
„Mit dem neuen Angebot für Transfer und Qualifizierung sind wir für die Zukunft breiter und damit strategisch besser aufgestellt“, betont Wilhelm Oberste-Beulmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von START NRW. Das Unternehmen möchte mit diesem Schritt Synergien heben und neue Geschäftsfelder erschließen. Ausgehend von der Zeitarbeit über Beschäftigtentransfer bis hin zur Arbeitsvermittlung sollen Menschen über verschiedene Wege wieder in dauerhafte Beschäftigungsverhältnisse gebracht werden. „Wir sind in Zukunft also auch präventiv tätig“, beschreibt Volker Nelle, das neue Mitglied in der START NRW-Geschäftsführung die Erweiterung der Aufgabenfelder. START NRW wird durch Personaltransfer und Personalentwicklung helfen, Arbeitslosigkeit bereits im Vorfeld zu vermeiden.

Regionale Stärke, Kompetenzen vor Ort
Beschränkte sich die Arbeit der TraQ bisher vorwiegend auf den Hochsauerlandkreis, so soll das Erfolgsmodell nun in ganz Nordrhein-Westfalen weiterentwickelt werden. So setzt Wilhelm Oberste-Beulmann von Anfang an auf Wachstum in den neuen Geschäftsbereichen: „Wir werden unser Know-how in allen START-Standorten anbieten und setzen auch weiterhin auf enge Kooperation. Unsere Mitarbeiter sind in der Lage, die Interessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gleichermaßen zu berücksichtigen und neue Lösungswege zu finden. Die neue START NRW steht für überdurchschnittliche Integration in den Arbeitsmarkt, nachweisbare Qualität in der Fortbildung und Qualifizierung von Mitarbeitern. Das ist unser Markenkern.“

Neue Strategie mit breiter Akzeptanz
Das in ganz NRW tätige Personaldienstleistungsunternehmen möchte weiterhin vorbildlich für die gesamte Branche sein. START NRW versteht sich als offenes Unternehmen, dass Ansprechpartner für Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften ist. „Unsere strategischen Schritte brauchen die Akzeptanz unserer Partner und Gesellschafter. Uns gelingt es, gleichermaßen sozial wie profitabel zu arbeiten. Dieser Erfolg hilft uns, Vorurteile unserer Branche gegenüber abzubauen. Wir wissen, dass die Instrumente wie Zeitarbeit und Beschäftigtentransfer wichtige Beiträge zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sind“, fasst Wilhelm Oberste-Beulmann den erweiterten gesellschaftspolitischen Auftrag der „neuen“ START NRW zusammen.

Erfolgreich und sozial
START NRW ist ein wirtschaftlich und arbeitsmarktpolitisch erfolgreiches Unternehmen, das eine jährlich wachsende Zahl von Menschen in neue Beschäftigung bringt. Seit Gründung 1995 waren es mehr als 17 000. Das Unternehmen setzt Qualitäts- und soziale Standards und gibt Impulse für die arbeitsmarktpolitische Diskussion und Entwicklungspfade der Branche. START greift die Herausforderungen des Arbeits- und Ausbildungsmarkts auf. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickeln ihre fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen in der Erarbeitung und Erprobung von Instrumenten zur Arbeitsmarktintegration. Dies geschieht in Projekten mit Kooperationspartnern in NRW und über die Landesgrenzen hinaus.

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