Projekt „GRAziL“ für mehr Arbeitsschutz

Das Projekt GRAziL (Gestaltung, Umsetzung und Transfer von Instrumenten zum Ressourcenmanagement und zum Arbeitsschutz im Rahmen eines zielgruppenbezogenen Ansatzes für Leiharbeitnehmer in Entleihunternehmen) entwickelt ein Modell zur Verbesserung und Förderung der Arbeits- und Gesundheitsschutzsituation von Zeitarbeitnehmerinnen und -arbeitnehmern in den Kundenbetrieben.

Hierzu werden in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Betrieben aus dem Produktions- und Dienstleistungssektor praxistaugliche Werkzeuge und Gestaltungsbausteine entwickelt und erprobt. Im Fokus des Projekts steht ein zielgruppenorientiertes Vorgehen am Ort des Arbeitseinsatzes. Dies bedeutet, dass alle relevanten Akteursgruppen - nicht nur die Zeitarbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer, sondern auch die mit ihnen zusammenarbeitenden Stammarbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer, die betrieblichen Arbeitsschutzbeauftragten wie auch Führungskräfte und Betriebsräte - in die Entwicklung und Umsetzung des Vorhabens eingebunden sind.

START bringt sich als Referenzbetrieb ("Firms of Excellence") in das Projekt mit ein und berät die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert und von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fachlich begleitet.