Projekt „Übergangsmanagement“ für Haftentlassene

Die Arbeitsgruppe „Übergangsmanagement“, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von MABIS.NeT (Marktorientierte Ausbildungs- und Beschäftigungsintegration für Strafgefangene und Haftentlassene), dem Kriminologischen Dienst, der Justiz, der Regionaldirektion NRW, dem iGZ (Interessenverband Deutscher Zeitarbeit e. V.) und START, beschäftigt sich mit der Frage, wie sich der Übergang von qualifizierten Haftentlassenen in den Arbeitsmarkt optimieren lässt.

Unser Ziel ist eine stärkere Vernetzung und koordinierte Zusammenarbeit aller an der Wiedereingliederung beteiligter Akteure, um eine schnelle Arbeitsaufnahme noch während oder unmittelbar nach der Haftzeit zu erreichen, da die Eingliederung in das Berufsleben ein wesentlicher Faktor ist, der zur Senkung des Rückfallrisikos in die Kriminalität beiträgt. Wesentliche Stützen dabei sind eine arbeitsmarktorientierte berufliche Bildung, eine zuverlässige Entlassungsvorbereitung sowie eine gezielte Nachsorge.

Die Arbeitsgruppe hat das Konzept zum Übergangsmanagement im Rahmen des bereits abgeschlossenen EU-Projekts ZUBILIS (Zukunft der Bildung im Strafvollzug des Landes NRW) entworfen und setzt ihr Engagement für eine nachhaltige Umsetzung sowie für den weiteren Ausbau des Netzwerks fort.